30 Bands zum 40. Geburtstag – Willkommen zur Lott bei Raversbeuren

Raversbeuren (red) Vor 40 Jahren stand zum ersten Mal eine Bühne auf der Lott. Am Freitag, 4. August, startet die 2017er Auflage. Los geht’s am Freitag um 16.30 Uhr mit jungen Helden in Sachen Rock, den "Guardian of Property" aus Idar-Oberstein und den "Philosophical Warlords And The Kiss".

Mit progressiv-experimenteller Rap-Musik beginnt ab 19 Uhr die Hunsrücker Band "Indianageflüster" das Hauptprogramm. Danach treten "The Undercover Hippy" aus England auf. Sie bringen Stilrichtungen wie Folk und Hip-Hop und vor allem Reggae zusammen. Aus Irland kommt die Sängerin und Gitarristin "Wallis Bird" mit mehrstimmigem Gesang und multiinstrumentalistischen Beigaben. Weiter geht es mit den Briten "Crippled Black Phoenix". Vibrierende, spacige Klänge wechseln mit satten Gitarren-Riffs und verschmelzen mit Endzeit-Balladen. Abgerundet wird der Abend von den "Hundreds" aus Berlin. Hier treffen arrangierte elektronische Beats auf melancholische Texte. Der Samstag startet bereits um 11 Uhr mit "La Môme en rose". Dieses Projekt feiert Edith Piaf. Um 13 Uhr betreten "Saint Chameleon" die Hangbühne. Die Band aus dem österreichischen Graz schwingt von Blues zu Gypsy-Jazz, von Folk zu Rock. Auf der Hauptbühne treten ab 14.20 Uhr "Rilan And The Bombardiers" aus den Niederlanden auf. Ihr Sound mit Elementen aus Soul, Funk, Hip-Hop, Disco, Rock, Jazz wird hinterlegt mit harmonischen Background-Gesang. Anschließend wollen "Regime" aus dem englischen Bristol mit ihrem tanzbaren Sound und ihren sozialkritischen Texten die Zuhören in Herz und Geist treffen. Sieb haben einen Stil entwickelt, der Hip-Hop, Reggae und Rock miteinander verbindet. Gleich danach spielt die deutsche Indieband "Kapelle Petra". Sie schlägt Brücken zwischen Spaß, Melancholie und gut gespielter Popmusik. Aus Berlin kommen "Vizediktator" mit einer rauen Mischung aus Post-Punk und Power-Pop mit Anleihen aus NDW und New Wave. Unterdessen erwarten um 19 Uhr "Loren and Mark" aus den USA und Australien mit ihren Gitarren die Besucher im Zirkuszelt. Ihr Repertoire schöpfen sie aus musikalischen Einflüssen, wie Americana, Jazz, Klassik, Bluegrass oder Gypsy-Jazz.

 

 

Weiter geht es musikalisch auf der Haupbühne ab 20.30 Uhr mit "Jaqee", einer Künstlerin aus Uganda, die sich mit ihrer Band zwischen Reggae, Soul und afrikanischer Musik hin und her bewegt. Darauf folgt die kanadische Sängerin "Sate". Mit ihrer vierköpfigen Band zelebriert sie eine Mischung aus hartem, zeitgemäßen Bluesrock und gradlinigem Soul-Funk. Als nächster Act tritt der kalifornische Gitarrist und Sänger "Nick Waterhouse" auf. Gerade heraus und eindringlich kommt sein Sound daher. Den musikalischen Ausklang des Samstags bringen "Bokka", eine Newcomer-Band, bestehend aus polnischen Künstlern, die ihre Gesichter hinter kosmischen Masken verbergen.

 

Ab 20.15 Uhr präsentiert der Kultur Raum Trier im Zirkuszelt den Poetry Slam.
Der Sonntag beginnt um 11 Uhr mit für die Gegend eher untypischen Instrumenten. Die "Moseltaler Alphornbläser" aus Kröv tragen ihre Weisen vor. Um 12 Uhr ist die inklusive Band "My Rock King Rico" zu hören. Die drei "Hexen" von "Lilly Of The Valley" zaubern danach schnelle Folk-Rock-Songs, rhythmische Dance-Songs und wundervolle mehrstimmig gesungene Balladen auf die Bühne. Aus den Niederlanden kommt die vierköpfige "Anne Feenstra Band". Sie ist in der Ecke der Singer-Songwriter-Bands angesiedelt. Die "Elektrisch Hildegard", eine Band des Hunsrücks, ist seit Jahrzehnten in Sachen Rockmusik unterwegs. Danach gibt es als Überraschung ein Lott-Special, gefolgt von den "Shitshakers". Ein Kontrabass, ein Stehschlagzeug, eine Gitarre, ein paar Bläser und eine Mundharmonika - zusammen mit den Shit Horns spielen sie Rock ’n’ Roll-abilly-Ska-Jazz. Als letzte Band auf der Hauptbühne bringen "Crazy Crizzy & the Crizzly Beers" das Festival zum Ausklang. Sie versehen die Hits der 1960er und 1970er Jahre mit eigenen Arrangements. Alternativ gibt es freitags und samstags ein Programm an der Walbühne. Der Zirkus Balu gibt wieder samstags und sonntags mehrere Vorstellungen.

 

Für die Kinder werden in der Nähe des Zirkus immer wieder Aktivitäten angeboten. Das Festivalticket kostet 35 Euro. Wer erst samstags kommt, bezahlt 30 Euro, sonntags ist der Eintritt frei. Kinder unter 14 Jahren freien Eintritt. Es dürfen keine Hunde und Stromaggregate mitgebracht werden.

www.lott-festival.de

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