Am Wochenende lockt die Lott! – Warum man das legendäre Festival nicht verpassen sollte

Am Wochenende lockt die Lott! – Warum man das legendäre Festival nicht verpassen sollte

Die Lott, das ist das etwas andere Festival: Da steht Jung-Punk neben Alt-Hippie und „Normalo“. Entsprechend bunt ist auch die Musik – am Wochenende wird die Lott wieder Tausende Musikfans auf die schiefe nahe Raversbeuren locken. Älter als Rock am Ring & Co., entspannter und unkommerzieller als jedes Mammut-Open-Air. Die Lott war schon immer ein Festival mit Haltung: Sonst hätte es die Jahrzehnte seit der Erstauflage 1977 wohl kaum schadlos überstanden. Eher alternativ als konventionell, eher bunt als schwarz-weiß, eher individuell als Mainstream. In diesem Jahr mit Punkrock und Hip Hop, Indie und Songwriter-Pop, Alternative und Post-Rock.

Einen guten Namen gemacht haben sich in den vergangenen Jahren die Landauer Jungs von Sizarr (Indierock/Pop mit gelegentlichen 80er-Anleihen). Ein atmosphärischer Höhepunkt in der Nacht auf Sonntag dürfte der Auftritt der nordirischen

Post-Rocker „And So I Watch You from Afar“ werden. Vorher steht bereits Songwriter Spaceman Spiff auf der Bühne, der zuletzt noch gut beim Trierer Sound&Vision-Festival unterhalten hatte. Das Musikprogramm (auf verschiedenen Bühnen) ist natürlich nicht alles an den drei Lott-Tagen: Im Zirkuszelt gibt’s diesmal einen Poetry-Slam. Zudem wird es für einen guten Zweck erstmalig Charity-Klappstühle zu kaufen geben – selbst aus Abfallholz gebaut von Lott-Mitgliedern. Die bestens festivalgeeigneten Stühle können für 20 Euro gekauft werden – der gesamte Erlös geht an die Mayana-Mpora-Vorschulen in Rundu/Namibia.

Das Festivalticket kostet ab Freitag 30 Euro, ab Samstag 25 Euro. Einzeltickets für Freitags sind nicht erhältlich.

Das Programm:
Freitag, 31. Juli:
17 Uhr: Speedbottles (D, Punk-Rock’n’Roll), 18 Uhr: For Them All (D, Alternative Rock), 19 Uhr: Regime (UK, Hip Hop/Reggae/Rock), 20.30 Uhr: Acollective (Israel, Indie/Folk/Pop), 22 Uhr: Birth of Joy (NL, Rock), 23.30 Uhr: Sizarr (D, Indierock), 1.10 Uhr: Pentatones (D, Dark Pop)
Samstag, 1 . August:

11 Uhr: Deep Schrott (D, Bass-Saxophon-Quartett, Nebenbühne), 13 Uhr: The Silver Shine (Ungarn, Punk-Rock´n Roll), 14.20 Uhr: Rina Mushonga (NL, Indie/Folk/Afropop), 15.50 Uhr: The People´s String Foundation (UK, Gipsy/Folk), 17.20 Uhr: Spaceman Spiff (D, Songwriter), 18.50 Uhr: The Builders and the Butchers (US, Folk-Rock), 19 Uhr: Jacky Bastek (D, Acoustic-Guitar, Zirkuszelt), 20.15 Uhr: Poetry Slam (Zirkuszelt), 20.20 Uhr: The Skints (UK, Reggae/Hip-Hop), 22 Uhr: Findlay (UK, Garage-Rock/Alternative-Rock), 23.30 Uhr: And So I Watch You From Afar (UK, Instrumental/Post-Rock), 1.20 Uhr: Robbing Millions (Belgien, Psychedelic-Pop)
Sonntag, 2. August:

11 Uhr: Hi-Hat Brass Band (Frankreich, Marching-Band), 12 Uhr: Indianageflüster (D, Experimental Rap), 13 Uhr: Orbit Orchester (D, Funk/Rock/Indie), 14.15 Uhr: The Buttshakers (F, Raw Soul), 15.45 Uhr: Moody Man (D, Soul-Rock), 17.15 Uhr: Crazy Crizzy & the Crizzly Beers (D, Rock/Pop)

Categories: Allgemein, LOTT

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